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Kleinstsatelliten: Uni Würzburg forciert Satellitennetze in der Telekommunikation

Uwe-3 soll aktiv beeinflusst werden

Uwe-3 ist im Prinzip ein Würfel mit 10 cm Kantenlänge und einem Gewicht von 1 kg Bild: Informatik VII, Uni Würzburg
Uwe-3 ist im Prinzip ein Würfel mit 10 cm Kantenlänge und einem Gewicht von 1 kg Bild: Informatik VII, Uni Würzburg
Uwe-1 war 2005 der erste deutsche Pico-Satellit im Weltall. Mittlerweile entsteht an der Universität Würzburg bereits die dritte Generation von Satelliten – konzipiert für Anwendungen in der Erdbeobachtung sowie für kostengünstige Satellitennetze in der Telekommunikation.

Der erste Universität Würzburg Experimentalsatellit, kurz Uwe-1 genannt, wurde im Jahr 2005 in den Orbit geschossen. Dort analysierte er die optimale Anpassung von Internet-Protokollen im Weltraum für die künftige Telekommunikation. Sein Nachfolger UWE-2 startete 2009. Die Informatiker der Uni Würzburg ließen ihn Experimente zur präzisen Bestimmung seiner Position und Orientierung im Raum durchführen. Trotz seiner geringen Größe – der Satellit ist ein Würfel mit 10 cm Kantenlänge – hatte er auch ein Satelliten-Navigationssystem an Bord und zahlreiche winzige Sensoren zur Bestimmung der Sonnenrichtung, des Erdmagnetfeldes und der Eigenrotation. Gegenwärtig arbeiten die Forscher gemeinsam mit dem Würzburger Zentrum für Telematik an der dritten Generation: Sie statten Uwe­3 mit einer Lageregelung aus, um seine Ausrichtung im Raum von der Erde aus aktiv beeinflussen zu können. Ziel ist es, Schlüsselkomponenten zu entwickeln, mit denen sich kooperierende Teams von Uwe-Satelliten realisieren lassen.

Uni Würzburg, Würzburg, Tel. (0931)31-0, Halle 2, Stand D56

06.04.2010


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