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Mit dem neuen Modell HMG 120 lassen sich gerade Oberflächen, aber auch zylinderförmige Werkstücke markieren Bild: Richter
Für dauerhafte Markierungen auf Metallen werden in der Produktion Nadelprägemaschinen eingesetzt. Oft machen schwer zugängliche Stellen oder nicht transportable Teile den Einsatz stationärer Maschinen unmöglich. Für solche Fälle hat der Kennzeichnungsspezialist Richter sein Portfolio mit dem neuen Handmarkierer HMG 120 erweitert, den er in Stuttgart vorstellt.
Mit dem neuen Modell HMG 120 lassen sich gerade Oberflächen, aber auch zylinderförmige Werkstücke markieren Bild: Richter
Identtechnik für raue Industriebedingungen

Bleibende Eindrücke

Das neue Modell eignet sich zum Markieren gerader Oberflächen und zylinderförmiger Werkstücke. Schrifthöhen und -breiten sind frei skalierbar und Prägetiefen individuell einstellbar. Für einfaches Handling haben die Techniker in den Griff des Handmarkierers einen Startknopf integriert. Der Prägekopf besitzt einen elektrischen oder pneumatischen Antrieb, der mit einer Prägefrequenz bis zu 150 Hz und einer Prägekraft bis zu 100 Newton arbeitet. Beim Prägen wird das Material verdrängt, die Beschriftung erfolgt durch eine vibrierende Nadel direkt auf das Werkstück. Im Vergleich zum pneumatischen Prägen hat das elektrische Prägen den Vorteil, dass der Werker nicht von der Druckluft abhängig ist. Für feine Prägungen, etwa bei dünnen Typenschildern, ist der Einsatz eines Elektroprägers von Vorteil. Insbesondere bei unebenen Flächen oder wenn eine hohe Prägekraft notwendig ist, sind Pneumatikpräger die richtige Wahl.

Geschliffene Führungselemente und wartungsfreie Antriebe sorgen für eine hohe Markiergenauigkeit und einen störungsfreien Betrieb in rauen Industrieumgebungen. Die Verfahrgeschwindigkeit beträgt maximal 50 mm/s und das Markiertempo reicht bis zu drei Zeichen/s. Das Beschriftungsfeld hat eine Größe von 120 x 35 mm, wobei die Schrifthöhe und –breite einstellbar ist. Genügend Bewegungsspielraum für Markierarbeiten ist gegeben, denn die Datenkabellänge kann bis zu 10 m betragen. Das Modell ist kompakt gebaut und liegt mit einem Gewicht von rund 2,7 kg gut in der Hand. Die zu markierenden Objekte können beliebig ausgerichtet werden. Dadurch lassen sich Beschriftungen wie Datum, Texte, Nummerierungen, CE-Zeichen, Sonderzeichen oder Logos auch an schwer zugänglichen Stellen aufbringen. Die Steuerung macht nach eigenen Angaben einen externen Rechner überflüssig. Die Anbindung an die Produktionslinie erfolgt über eine serielle Schnittstelle. ub

Richter, Konken, Tel. (06384) 92280, Halle 7, Stand 7129

16.09.2011


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