- Mit dem HP3 Stufenmodell bietet die Hinterschwepfinger Projekt GmbH einen Lösungsweg für den Industriebau an. Durch eine Verzahnung aller Projektphasen können Produktionsunternehmen Bauvorhaben in kürzeren Zeiträumen realisieren und so ihre Kapazitäten schneller an den Markt anpassen.
Fertigungskapazitäten schneller anpassen
Wandlungsfähigkeit und Reaktionsschnelligkeit erfordern neue Lösungsansätze, um Produktionsstandorte und -gebäude in immer kürzeren Zeiträumen an die Marktanforderungen anpassen zu können. Das HP3 Stufenmodell bildet ein Standortkonzept, das die Material-, Personal- und Produktionsströme berücksichtigt und ist die erste Stufe des Modells und die Basis für alle folgenden Planungsleistungen. Standort- und Betriebspotenziale werden frühzeitig erkannt und Planungsfehler von Anfang an vermieden. Das Standortkonzept beinhaltet eine überschlägige Investitionskostenermittlung auf Basis der Nutz- und Grundflächen und dient dem Bauherrn schon in dieser frühen Phase als solide Entscheidungs- und Finanzierungsgrundlage.
Der zweite Schritt beinhaltet die komplette Genehmigungsplanung aller Gewerke einschließlich der prüffähigen Berechnungen und Gutachten und eine detaillierte Fixkostenberechnung. Ebenso zählen die TGA- und Energiekonzeption und optional die Entwicklung eines Standortsicherheitskonzepts zur zweiten Phase des HP3 Stufenmodells. Dabei arbeiten Architekten, Statiker, Brandschutzplaner und Ingenieure der Versorgungstechnik Hand in Hand und schaffen so die bestmöglichen Voraussetzungen für die folgende Detailplanung und die schnelle Umsetzung aller Baumaßnahmen.
Dabei kann bereits während der Ausführungsplanung mit den Rohbauarbeiten durch das Bauunternehmen begonnen werden, um die Projektabwicklung weiter zu beschleunigen; in der Regel resultiert daraus ein Zeitgewinn von zwei bis vier Monaten. Diese synchrone Vorgehensweise erlaubt dennoch – trotz kürzester Bauzeiten – einen ausreichenden und für die Kostensicherheit relevanten Planungsvorlauf. Die Folgegewerke werden dann, anhand der weit fortgeschrittenen Detailplanung über Ausschreibungen und gemeinsame Vergaben mit dem Bauherrn termingerecht in das Gesamtprojekt integriert. Die Vergabe aller Gewerke erfolgt auf Basis pauschalierter Festpreise; auf Wunsch können bewährte Projektpartner des Auftraggebers besonders berücksichtigt werden. wm
