Hannover Messe
Egal, ob ein Motor zu programmieren, ein Bedienfeld auszulegen oder ein Programm zu schreiben ist, TIA Portal ist ein System für wirklich alles, was für die Anwendung und Automatisierung nötig ist Bild: Siemens
Ein neues Engineering Framework hat die Siemens-Division Industry Automation vorgestellt. Mit dem Totally Integrated Automation Portal (TIA Portal) löst der Anwender schnell und intuitiv Automatisierungs- und Antriebsaufgaben.
Egal, ob ein Motor zu programmieren, ein Bedienfeld auszulegen oder ein Programm zu schreiben ist, TIA Portal ist ein System für wirklich alles, was für die Anwendung und Automatisierung nötig ist Bild: Siemens
Intuitives Engineering Framework als Basis für die moderne Automatisierungs- und Antriebstechnik

Konsequent durchgängig

TIA Portal ist die Fortsetzung von Totally Integrated Automation, sagte Anton S. Huber anlässlich der Vorstellung auf der Messe SPS/IPC/Drives in Nürnberg. Der CEO der Division Industry Automation verspricht Anwendern bis zu 45 % Kostensenkungspotenzial bei Engineering und Commissioning durch optimiertes Workflow. Die völlig neu entwickelte Software-Architektur ist auf hohe Effizienz und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt und sowohl für Einsteiger wie auch erfahrene Benutzer geeignet. „Das TIA Portal ist Basis aller künftigen Engineering-Systeme zur Projektierung, Programmierung und Inbetriebnahme der Automatisierungsgeräte und Antriebssysteme des Totally-Integrated- Automation-Spektrum", so Huber. Beispiele dafür sind die neuen Engineering-Systeme Simatic Step 7 V11 für Simatic-Steuerungen und Simatic WinCC V11 für Simatic HMI (Human Machine Interface)- und Prozessvisualisierungs-Anwendungen.

Für die Entwicklung des Frameworks TIA Portal wurden mehrere typische Engineering-Anwendungen untersucht sowie Kundenanforderungen weltweit analysiert und bewertet. Das TIA Portal wird als integraler Bestandteil der Engineering-Systeme gemeinsame Dienste und Eigenschaften bereitstellen und ein einheitliches, konsistentes Systemverhalten sicherstellen. So werden künftig beispielsweise alle Geräte und Feldbusse nur noch mit einem gemeinsamen Geräte- und Netzwerkeditor konfiguriert. Projektnavigation, Bibliothekskonzepte, Datenhaltung, Projektablage, Diagnose und Onlinefunktionen werden vereinheitlicht und dem Anwender über eine gemeinsame Rahmenapplikation bereitgestellt. Dies bietet Übersichtlichkeit im gesamten Automatisierungsprojekt, bestehend aus Steuerungen, Bedien- und Beobachtungsgeräten und Antrieben. Zum anderen müssen Daten wie Parameter, Bausteine, Tags oder Meldungen nur noch einmal an einer Stelle eingegeben werden. wm

25.11.2010


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